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Erdweg ist DFB-Basisstützpunkt mit TaF Glonntal als DFB-Partner
DFB und BFV entschieden sich Anfang 2008 für TaF als Träger der Talentförderung in der Region Dachau
TaF Glonntal wurde 2008 im Rahmen eines völlig neu strukturierten Talentfördersystems Partner des DFB und des BFV. Die SpVgg Erdweg, Stammverein der Juniorenfördergemeinschaft aus dem Glonntal, gibt den Jungtalenten mit ihren gepflegten Sportanlagen jeweils montags die erforderlichen Trainingskapazitäten. Die Fußballtalente, alle weiterbildungswilligen Jugendtrainer und dadurch alle Jugendfußballer der Großregion Dachau profitieren deutlich.
DFB-Stützpunktkoordinator Peter Wimmer und Bezirksjugendleiter Manfred Weisenburger überbrachten damals nahezu zeitgleich die Botschaft, dass TaF Glonntal ab 1. August 2008 offizieller Partner des DFB und des BFV werden sollte.
Ab Mitte 2007 hatte eine mit Vertretern des DFB, des BFV und der bayerischen Profivereine hochkarätig besetzte Projektgruppe an einer Reform und Optimierung der DFB-Talentförderung in Bayern gearbeitet. Vordringliches Ziel war eine deutliche Effizienzsteigerung auf Basis der neuen DFB-Juniorenausbildungskonzeption (Sammer-Konzept). Wesentliches Element der Neuausrichtung war eine zukünftig enge Zusammenarbeit mit Partnern qualitativ hochwertiger Jugendausbildung.Ganz besonderes Augenmerk wurde dabei auch auf die Kontinuität und die Systematik der Arbeit gelegt.
Bis dahin waren die DFB-Stützpunkte nur Gast auf Sportanlagen und praktizierten bestenfalls lose Zusammenarbeit mit den Vereinen. Dies sollte sich zur Effizienzsteigerung mit dem neuen Konzept ändern. In Oberbayern wurden nur 5 der 17 DFB-Stützpunkte weitergeführt, in näherer Nachbarschaft des Kreises Dachau wurden beispielsweise die Standorte Pfaffenhofen und Neufahrn aufgelöst. Im Zuge des Neuaufbaus wurden BFV-Nachwuchsleistungszentren (Konzeptstufe 2) bei Wacker Burghausen, beim FC Ingolstadt und bei 1860 Rosenheim eingerichtet. TaF Glonntal wurde Partner im Rahmen eines Basis-Stützpunktes (Konzeptstufe 1) und bekam damit denselben Status wie Fürstenfeldbruck und Freising.
Vorstandschaft und Trainer der TaF Glonntal nahmen gemeinsam mit den Repräsentanten der damaligen Stammvereine Indersdorf, Weichs und Erdweg das ehrende Angebot des DFB ohne größere Diskussionen sofort an. Bei der Standortfrage einigte man sich ebenfalls rasch auf das alle Möglichkeiten bietende Sportgelände der SpVgg Erdweg. In Erdweg hatten vorausschauende Vereinsverantwortliche wie Josef Blümel, Franz Brychta und Robert Modlinger beizeiten die Trainingsflächen und die gesamte Infrastruktur weiterentwickelt, um sie nunmehr im Sinne der Förderung allen Jugendlichen zur Verfügung stellen können. Zwar werden auch in Indersdorf und Weichs Entwicklungspläne sowie auch schon konkrete Projekte (u.a. DFB-Minispielfeld) vorangetrieben, aber allein Erdweg kann derzeit bereits abgeschlossene Erweiterungen vorweisen.
Mit dem Talentsichtungstag für den Jahrgang 1997 wurde der Stützpunkt dann am 20. Juli 2008 inoffiziell eröffnet und richtig los ging´s dann mit der neuen Saison im September. Fachkundig ausgebildet werden seitdem jeweils am Montag 21 D- und 14 C-Junioren aus dem Landkreis und angrenzenden Regionen. Die Stützpunkttrainer besitzen höchste Qualifikationen. Personal für die DFB-Talentförderung stellt seither teilweise auch TaF Glonntal bei. Das Stammpersonal des neuen Basis-Stützpunkts wird auch regelmäßig durch Ausbildungstrainer unterstützt, die Trainer aus allen Vereinen der Region regelmäßig weiterbilden, zum Beispiel im Rahmen der beliebten Infoveranstaltungen des DFB.
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Mit zwei Flutlichtanlagen und gepflegten Plätzen bietet der Stützpunkt TaF Glonntal bei der SpVgg Erdweg hervorragende Rahmenbedingungen und vor allem auch kurze Wege für alle Talente der Region. |
Durch die Nähe des neuen Basis-Stützpunktes wird es vielen Talenten des Raums Dachau deutlich leichter gemacht, die zusätzliche DFB-Ausbildung zu nutzen oder auch über den Stützpunkt in BFV-Auswahlmannschaften zu streben. Gerade die BFV-Förderkader sind die zweite Schiene zu höheren Fußballweihen und dort hinein kommt man halt nur über die Stützpunkte,“ führt der TaF-Vorsitzende Sigi Frost aus. "Auch für alle Jugendtrainer der umliegenden Vereine wird es einfacher, das DFB-Weiterbildungsangebot zu nutzen. Von der höheren Trainerqualifikation profitieren auch die Kinder und Jugendlichen, die mit eher breitensportlichen Ambitionen kicken wollen."








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