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MERKUR-CUP: TaF U11 schafft wieder den Sprung ins große Finale
(pre) Die unglückliche 1:2-Endspiel-Niederlage der Glonntaler U11 gegen den SC Fürstenfeldbruck beim Bezirksfinale C um den Merkur-Cup 2011 in Pentenried, ließ einigen TaF-Spielern die Tränen über die Wangen laufen, wozu aber nicht der geringste Grund bestand, denn für das Endrundenturnier der besten acht von 422 Mannschaften am kommenden Samstag in Dachau, hatten sich die Glonntaler als Endspielteilnehmer trotzdem qualifiziert. Die Bilanz auf dem Weg ins große Finale mit zwei Vorrunden, dem Kreisfinale und jetzt dem Bezirksfinale ist sehenswert. 15 Siege aus 16 Spielen und ein Torverhältnis von 65:3, darf die jungen TaF-Spieler sowie ihre Trainer Uli Gratzl und Ernst Zanker mit Stolz erfüllen.
Die TaF U11 hat sich beim Bezirksfinale in Pentenried den Weg ins große Finale frei gemacht
Beim Bezirksfinale hatten die Glonntaler in der Gruppe 1 zum Auftakt den TSV Eching als Gegner, dem man nicht eine einzige Torchance ließ. Doch weil die TaF U11 selbst die besten Torchancen nicht verwertete, reichte es am Ende nur zu einem knappen 1:0-Erfolg. Da sich aber im Parallelspiel der Gruppe 1 der TSV Ebersberg und der FC Hörgersdorf mit einem 1:1-Unentschieden trennten, lag das TaF-Team in der Tabelle gleich vorne. In der zweiten Begegnung passte dann auch die Torausbeute zur deutlichen Überlegenheit. Die Glonntaler gewannen gegen den TSV Ebersberg mit 3:0 und erzielten für drei geschossene Tore den dafür beim Merkur-Cup üblichen Extrapunkt, während gleichzeitig der TSV Eching mit 3:1 gegen den FC Hörgersdorf siegte. Damit hatte die TaF U11 eigentlich schon das Halbfinale erreicht. Wie schon im Auftaktspiel, taten sich die TaF-Boys auch im letzten Gruppenspiel gegen den FC Hörgersdorf beim Torabschluss schwer, weshalb man trotz großer Feldüberlegenheit wieder nur zu einem 1:0 kam. Nachdem der TSV Ebersberg gegen den TSV Eching mit 3:1 gewann, erreichten die Glonntaler als unangefochtener Gruppenerster (10 Punkte, 5:0 Tore) und der TSV Ebersberg als -zweiter (5 Punkte, 4:5 Tore) die Halbfinals.
Impressionen
In der Gruppe 2 musste der SC Fürstenfeldbruck bei seinem ersten Spiel lange Zeit einem 0:1-Rückstand gegen den Gastgeber TSV Pentenried hinterherlaufen, siegte am Ende aber doch noch mit 2:1. Auch der Mitfavorit TSV Milbertshofen kam zu einem 2:1-Sieg gegen einen insgesamt enttäuschenden FC Ismaning, der in seinem nächsten Spiel dem SC FFB gleich mit 0:4 unterlag. Weil auch der TSV Milbertshofen seine folgende Begegnung deutlich mit 3:0 gegen Pentenried gewann, kam es in der Gruppe 2 zu einem Endspiel um den Gruppensieg, in das die Brucker mit einer um einen Treffer besseren Tordifferenz gingen, weshalb sie nach dem 0:0-Remis die Gruppe 2 als Tabellenführer (8 Punkte, 6:1 Tore) vor dem TSV Milbertshofen (8 Punkte, 5:1 Tore) abschlossen. Der TSV Pentenried erreichte mit einem 1:1 gegen den FC Ismaning noch den dritten Platz in der dieser Gruppe.
Im ersten Halbfinale traf die TaF U11 also auf Milbertshofen und machte deutlich, warum sie bisher beim Merkur-Cup 2011 so souverän durchmarschierte. Mit phantastischen Kombinationen, einer weitaus besseren Kondition und jede Menge Spielfreude, verwiesen sie den Gegner deutlich in seine Schranken und gewannen hochverdient mit 4:0. Dadurch war die Teilnahme am großen Finale am kommenden Samstag im eigenen Landkreis erreicht. Im zweiten Semifinale galt der SC FFB als klarer Favorit gegen des TSV Ebersberg und siegte auch erwartungsgemäß mit 2:0.
Jubel und riesige Freude der TaF U11 über das Ticket zum großen Finale
Bevor es bei diesem Bezirksfinale zum Endspiel zwischen der TaF U11 und dem SC FFB kam, sicherte sich der TSV Milbertshofen mit einem 3:0 gegen den TSV Ebersberg den dritten Platz.
Die Glonntaler begannen das Endspiel, wie sie das Halbfinale beendet hatten und führten zur Halbzeit gegen den SC FFB hochverdient mit 1:0, wobei sie es aber versäumten, trotz vieler Torchancen den Vorsprung klarer zu gestalten. Ein Strafstoß führte Mitte der zweiten Halbzeit zum Ausgleich und drei Minuten vor dem Spielende bescherte die einzige grobe Fahrlässigkeit der Glonntaler Abwehr den Bruckern sogar die glückliche 2:1-Führung, die von der TaF U11 in der restlichen Spielzeit nicht mehr ausgeglichen werden konnte. Die Gratulationen gingen also an die Spieler des SC Fürstenfeldbruck, aber zum Weinen gab es für die Glonntaler U11 des Geburtsjahrgangs 2000 nicht den geringsten Grund. Nach der Siegerehrung überwog dann auch wieder die Freude über das Erreichen der großen Finalrunde.
Szenen aus dem Endspiel im Bezirksfinale
Schon jetzt möchten wir die Aufmerksam unserer Leser auf den Vorbericht zum großen Finale lenken, der am kommenden Donnerstagabend "online" gehen wird.
Die U11 der TaF Glonntal ist dabei ...

Weiterführende Links:
» Diashow vom Turniertag» Spielplan Finale Dachau
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