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Tagebuch des einwöchigen U19-Trainingslagers in Villafranca bei Verona
Übersicht über den inzwischen doch schon etwas langen Bericht mit direkter Sprungmöglichkeit zu den einzelnen Tagen:
- Tag 1: Anreise und Besuch des Spiels Hellas Verona - AS Gubbio
- Tag 2: Das Hotel, erstes Training
- Tag 3: Volles Trainingsprogramm bis 21:30 Uhr, dazwischen aber natürlich auch Wellness
- Tag 4: Ein Testspiel gegen den U17-Landesligisten TSV Kareth-Lappersdorf endet mit 6:2
- Tag 5: Training, Outlet, Pizza, Championsleague
- Tag 6: 3:1-Sieg gegen Hellas Verona
- Tag 7: Der Tag vor der Abreise
- Tag 8: Letztes Training, Abschluss und Heimfahrt
- Alle Bilder dieser Meldung (und noch einige weitere mehr), sind auch in einer Dia-Show zusammengefasst, die täglich erweitert wird.
Samstag, 18. Februar
Am frühen Samstagmorgen fanden sich die U19-Spieler kurz nach sieben Uhr in Hebertshausen ein. In fast voller Belegstärke konnte die Abenteuerfahrt der A-Junioren in Ihr Trainingslager in der Nähe des Gardasees beginnen.
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Organisator Franco Di Salvo zählt als einer der Fahrer seine "Schäfchen." |
Den eineinhalbstündigen Superstau auf A99 und A8 konnte man bis zum Inntaldreieck noch halbwegs vernünftig umfahren, gegen einen brennenden Waschmitteltransporter auf der dadurch total gesperrten Brennerautobahn halfen dann aber auch die besten Navigationsgeräte nur bedingt. Zwar verlor man keine 6-8 Stunden, wie es einigen Faschingsurlaubern wohl passierte, aber auch die "nur" 2 Stunden Zeitverlust brachten den Zeitplan für den Anreisetag ziemlich durcheinander.
| Ein Waschmitteltransporter brennt mitten auf der Europabrücke und blockiert für viele Stunden den Urlauberverkehr in beide Richtungen. Zehntausende von Urlauber müssen entweder langwierige Umwege oder stundenlangen Stillstand ertragen (Bild: APA, Kurzbericht bei heute.at). | ![]() |
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So blieb wenigstens genügend Zeit, die herrliche Winterlandschaft links und rechts des Brennerpasses zu genießen. |
Und als auch das mit der Zeit langweilig wurde, packten die Jungs den Ball aus und nutzten die Rettungsgasse für einen kleinen Straßenkick:
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Irgendwann hatten die zwei TaF-Busse dann wieder Autobahnasphalt unter den Rädern und die Luft wurde wärmer – ungewohnt warm … |
| Auf der Höhe von Bozen sollen einige Spieler bei 14 Grad Lufttemperatur schon nach kurzer Hose und T-Shirt gekramt haben … | ![]() |
Wegen der Verspätung durch die zahlreichen Staus mussten die Busse dann in Verona direkt zum WM-Stadion von 1990 fahren, in dem sich die Mannschaft das Spiel der italienischen Seria B (2. Liga) Hellas Verona gegen AS Gubbio ansehen wollte. Wie wir später erfuhren, bereitete sich die Mannschaft aus Gubbio übrigens auch im Hotel Antara auf das Spiel bei Hellas vor. Dass dies nicht zum erhofften Erfolg geführt hat, wollen wir mal nicht als schlechtes Omen für die TaF U19 sehen …
Die Eintrittskarten hatte Franco übrigens kostenlos für die gesamte Mannschaft von Hellas Verona bekommen. Ein herzlicher Dank geht an den Aufstiegskandidaten, der früher auch schon mehrfach Europapokalteilnehmer war.
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| 90 Minuten Hochstimmung in der Kurve trotz des mauen Spiels und dem mageren 1:0-Sieg der Heimmannschaft. |
Eine der wenigen Großchancen im Spiel: Der Freistoß fanf aber sein Ziel nicht. |
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Ankunft im erstklassigen Sporthotel Antares, 15 Kilometer westlich von Verona. |
Sonntag, 19. Februar
Samstagnacht haben einige von uns live mitbekommen, dass in Villafranca der Fachingsumzug am Samstag erst um 22 Uhr stattfindet. Danach klang der Abend allmählich aus und alle waren pünktlich um 8 Uhr im Frühstücksraum. Dort fanden wir alles vor, was das Herz am Mogen begehrt, mit einer umfangreichen Auswahl am Buffet, freundlicher Bedienung und genügend Zeit, das alles zu genießen.
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Überhaupt muss das Hotel unbedingt noch einmal gelobt werden. Die Zimmer sind sauber, gut ausgestattet, es gibt einen großen komfortablen Fitnessbereich und für den sportlichen Bereich einen eigenen Verantwortlichen, der für Platzbelegung, Gerätekammer und alle anderen Dinge zuständig ist, die mit dem Trainingsbereich zu tun haben. Insgesamt 7 sehr gut bespielbare Großfeldplätze stehen uns und den fünf bis sechs anderen Fußballmannschaften aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien zur Verfügung. U. a. sind gerade die U17 des SSV Ulm 1846 und die U20 des FC United Zürich hier zu Gast.
Die ersten beiden Trainingseinheiten der Glonntaler waren anstrengend, aber sehr erfolgreich. Das eine oder andere Zipperlein plagt einige der Spieler, aber es gibt keine Ausfälle, alle sind voll bei der Sache.
Den Abschluss des offiziellen Programms heute bildete eine Mannschaftssitzung, die noch vor dem - etwas verspäteten - Abendessen stattfand. Für morgen ist übrigens Regen angekündigt, nachdem es heute am späten Nachmittag anfing zu tröpfeln. Die weiteren Aussichten sind dann aber sehr gut. Ab Dienstag soll es sonnig werden und von Tag zu Tag etwas wärmer, bis hin zu 15 Grad am Freitag. Wir werden uns überraschen lassen, ob es tatsächlich so eintrifft.
Montag, 20. Februar
Heute war wettermäßig sicher der schlechteste Tag dieser Trainingswoche in Norditalien. Trotzdem - oder ja vielleicht gerade deshalb - wurde in Praxis und Theorie sehr viel und sehr intensiv trainiert. Zweimal zwei Stunden auf dem Platz und dann Abends noch über 90 Minuten in einer Taktiksitzung. Dass trotz aller Anstrengungen auch der Spaß nicht zu kurz kam, ist hoffentlich an den Bildern aus der Nachmittagseinheit zu sehen.
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Noch vor dem Abendessen zog es dann eine Gruppe von Spielern in den Wellnessbereich, der dem Hotel angeschlossen ist:
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Sehr angeregt auch die Diskussionen am Abend. Zunächst wurde das am Samstag besuchte Spiel von Hellas Verona analysiert. Jeder Spieler hatte dort die Aufgabe, auf beiden Seiten die Spieler, die seiner eigenen Position am ähnlichsten spielten, zu beobachten und zu analysieren. Wie fasste einer der Jungs das Spiel vortrefflich zusammen? "Taktisch hochwertig verwertbar." Sollte wohl heißen, man hätte auch noch viel länger über die Fehler und Schwächen im Spiel beider Mannschaften sprechen können, als es Mannschaft und Trainer sowieso schon getan haben.
Natürlich ging es dann auch noch darum, was die Mannschaft aus diesem und vor allem auch aus den eigenen Vorrundenspielen für die Rückrunde lernen kann. Trainer und Spieler versuchten intensiv, zu einem gemeinsamen Verständnis der vorhandenen Schwächen und Stärken zu kommen. Aus den geplanten 45 wurden schnell 90 Minuten, kurz nach halb zehn war es dann aber genug für heute und alle gingen in den verdienten Feierabend.
Im Hotel ist übrigens ein ständiges Kommen und Gehen. Gestern traf hier u.a. die Mannschaft von Legia Warschau ein, heute der TSV Kareth-Lappersdorf mit mehreren seiner Jugendmannschaften. Für Mittwoch haben wir bisher noch ein Spiel gegen die U20 des FC United Zürich geplant, deren "Freundschaftsspiel" gegen die U17 des SSV Ulm heute in der zweiten Halbzeit nach einigen Rangeleien abgebrochen wurde. Bleibt abzuwarten, ob wir unser Spiel tatsächlich austragen werden.
Dienstag, 21. Februar
Das Wetter war heute perfekt. Am frühen Morgen weckte uns schon die Sonne, dabei war es zwar noch recht frisch, aber im Laufe des Tages wurde es bei wolkenlosem Himmel immer wärmer. Ähnliches Wetter soll uns auch die nächsten Tage begleiten.
Kurzfristig wurde für heute 15:30 Uhr ein Testspiel gegen die U17 des TSV Kareth-Lappersdorf vereinbart, die sich ebenfalls hier in Verona auf die Rückrunde vorbereitet. Nachdem dieses Team in der Landesliga Süd spielt, hatten wir uns ein Spiel auf Augenhöhe erhofft, was dann doch nicht ganz wurde. Zum einen hatten die B-Jugendlichen aus der Oberpfalz sicher nicht ihren besten Tag erwischt und zum anderen spielten die TaF-Jungs besonders in der ersten Hälfte wirklich sehr gut.
Das eigentliche Ziel, das in den vergangenen Trainingseinheiten Gelernte in der Praxis anzuwenden, wurde zwar nicht immer, aber doch das eine oder andere Mal erreicht. Und man merkte den Spielern an, dass sie viel Spaß daran hatten, nach langer Zeit endlich wieder einmal im Wettbewerb gegen den Ball zu treten.
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| Aufwärmprogramm | "Blau jagt Schwarz" |
Scorerpunkte verdienten sich Olli Wargalla (5), Felix Matulla (4), Phlip Bögl und Markus Voag (je 1). Am Ende stand es 6:2 für die Glonntaler nach 5:0-Halbzeitführung.
Mittwoch, 22. Februar
Aus verschiedensten Gründen heute nur kurz die Ereignisse des Tages zusammengefasst: nach Frühstück und Traineransprache in Anbetracht der zahlreichen Angeschlagenen nur eine gemächliche Trainingseinheit. Wellness und Sauna fielen aus, es gab gleich Mittagessen und danach einen Besuch des Outlet-Centers in Mantua – mit je nach Spieler unterschiedlichem "Erfolg".
Das Abendessen im Hotel wurde durch Pizzaessen in der Nachbarschaft ersetzt, wobei die Mannschaft ihre Trainer und Betreuer zum Dank für ihre Aufwände und ihr Engagement in Villafranca frei hielt! Und ab 20:45 Uhr gab's dann Championsleague: FC Basel - FC Bayern. Also wieder mal ein "hochwertig verwertbares Spiel" …
Morgen dann das Spiel gegen die U16 von Hellas Verona, die in der 1. italienischen B-Jugend-Liga spielt. Als Gäste in Villafranca werden wir den Gastgeber für die Veronesen geben und auf einem unserer Trainingsplätze spielen.
Donnerstag, 23. Februar
Trainer und Spieler waren etwas überrascht, als heute anstelle der angekündigten U16 von Hellas Verona deren U17 zum Spiel gegen die TaF U19 auflief. Das Team spielt in der ersten italienischen Liga der B-Junioren. Allzu viel rechneten wir uns also nicht aus, insbesondere nach fünf Tagen harten Trainings mit acht Trainingseinheiten und dem Spiel gegen Kareth-Lappersdorf.
Die ersten 25 Minuten dürften dann aber das beste gewesen sein, was die Mannschaft zu leisten imstande ist. Lohn der Mühen und des hervorragenden Spiels: eine 1:0-Führung, die bis zur Halbzeit hielt. Einiges Glück hatte das Team, als die Italiener es während der folgenden 20 Minuten nicht verstanden, die Schwächen der Glonntaler zu nutzen. Die Spieler waren in dieser Phase in erster Linie mit sich selbst und ihren Mannschaftskameraden beschäftigt und taten alles, nur nicht, sich auf Spiel und Gegner zu konzentrieren.
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| Felix Matulla im Zweikampf mit seinem italienischen Gegenspieler |
Halbzeitansprache: Was lief gut, was weniger gut? |
Eine Standpauke von Harry Halter in der Halbzeitpause bewirkte in dieser Beziehung aber einiges und die Jungs konzentrierten sich mit dem Anpfiff wieder auf den Ball. Verona wechselte zur Halbzeit einen Großteil der Mannschaft aus und brachte 6-7 Mann aus ihrer U16. Einerseits zwar ein Jahr jünger, andererseits aber natürlich auch noch frisch und voller Tatendrang.
Die zehn Feldspieler der TaF U19 mussten dagegen die vollen 90 Minuten durchspielen, da zwar auf der Bank genügend Spieler saßen, die gerne gespielt hätten, aber leider waren sie alle so angeschlagen, dass ihr Trainer dies vernünftigerweise nicht zuließ. In einem dem hohen Niveau des Gegners entsprechend harten, aber absolut fair geführten Spiel, taten sich die 10 Glonntaler auf dem Platz manchmal schwer, mit der gesunden Härte der Italiener zurecht zu kommen. Der Schiedsrichter hatte aber alles gut im Griff, auch wenn das einige Spieler manchmal anders sahen. Die stark nachlassenden Kräfte trugen das ihrige dazu bei, dass man immer häufiger einfach einen Bruchteil zu spät war …
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| Über die gesamten 90 Minuten stand die TaF-Abwehr sehr stabil |
Die beiden Torhüter von Verona konnten sich des öfteren auszeichnen. |
Trotzdem gelang Oliver Wargalla nach Kopfballvorlage von Marco Niedermühlbichler eine Viertelstunde vor Schluss das 2:0. Und auch nach dem Anschlusstreffer sechs Minuten vor dem Ende ließen die TaF-Jungs nichts mehr anbrennen. Im Gegenteil: zwei Minuten später erzielte Felix Matulla per Foulelfmeter sogar noch das 3:1.
Alles in allem eine wirklich klasse Leistung der Mannschaft, vermutlich die beste der bisherigen Saison. Über einige Schwächen kann man in Anbetracht des absolut hochklassigen Gegners und den hinter den Spielern liegenden Trainingseinheiten dabei gerne hinweg sehen.
Das folgende Video zeigt über gut vier Minuten einige Ausschnitte aus der Partie, u. a. das 1:0 durch Oliver Wargalla. Weitere Bilder vom Spiel sind auch in der Dia-Show zum Trainingslager zu sehen.
Dreimal wird nun noch trainiert in Villafranca, bevor es Samstagmittag wieder auf die Heimreise geht. Mindestens einen Bericht wird es bis dahin noch auf dieser Homepage geben.
Freitag, 24. Februar
Die Meldung des Tages: Harry Halter wirft seinen Trainerposten hin und verkauft ab sofort Küchengeräte! Oder wie kam es sonst zu dieser Aufnahme?
Mehr zum Thema weiter unten. Zunächst noch kurz zu den sonstigen Ereignissen des Tages …
Das Spiel gegen Verona gestern hat sehr viel Kraft und die eine oder andere Blessur gekostet. So gab es heute im Vormittagstraining zahlreiche mehr oder weniger schwer angeschlagene Spieler. Die für den Nachmittag angesetzte Einheit wurde deshalb zu einer kleinen gemütlichen Laufheinheit umgewidmet und damit inhaltlich mit dem für Samstagmorgen geplanten Programm getauscht.
Zwischen den beiden Trainings gingen fast alle noch einmal auf Shoppingtour. Ein Teil der Spieler fuhr mit Harry und Norbert nach Verona, die meisten anderen schlossen sich Franco an und suchten (nicht nur) ein Schuh-Center in Villafranca heim. Erfolge waren anschließend aus beiden Gruppen zu vermelden :-)
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| Die Porta Nuova vor der Piazza Bra, über der sich auch die berühmte Arena erhebt. |
Auf dem Weg von der Arena ins Shoppingviertel … |
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| Natürlich muss man in Italien unbedingt auch eine Eisdiele besuchen! |
Es gibt einfach nichts, was es nicht als Souvenir zu kaufen gibt … |
Neben den hier gezeigten Bildern finden sich noch zahlreiche weitere Fotos der Verona-Tour in der » Gesamt-Dia-Show des Trainingslagers.
Nach Shoppen und Regenerationslauf standen dann noch fast zwei Stunden Wellness im angeschlossenen Thermalbad (mit Sauna) auf dem Programm. Die meisten Spielern nutzten diese Gelegenheit vor dem wieder einmal sehr guten und umfangreichen Abendessen gerne noch einmal aus.
Doch nun zur Auflösung des Bilderrätsels: Zum Abschluss des Trainingslagers gab es nach dem Abendessen noch einmal eine Mannschaftssitzung, um das Trainingslager und die Ergebnisse aus Einzelgesprächen zusammenzufassen und daraus die Schlüsse für die anstehende Rückrunde zu ziehen. Wichtiges Thema auch: was werden wir alle tun, um unsere gesteckten Ziele zu erreichen?
Und für dieses Treffen mussten wir in einen Raum ausweichen, in dem die Tage vorher laufend Verkaufsveranstaltungen für Küchengeräte, Massagesessel, Wärmedecken und ähnliche Utensilien stattgefunden hatten. Die entsprechenden Vorführgeräte standen noch in diesem Raum, als die U19 ihre Besprechung darin abhielt und so kam es zu dieser Aufnahme. Keine Sorge also, Harry bleibt der Mannschaft und dem Verein Gott sei Dank erhalten!
Harry zu Beginn der Mannschaftsbesprechung am letzten Abend in Villafranca
Morgen ist frühes Wecken angesagt: um 7 Uhr gibt's Frühstück, 8:30 Uhr ist Training und danach geht's Richtung Heimat – diesmal hoffentlich ohne größeren Stau …
Samstag, 25. Februar
Die letzte Nacht im Hotel war insgesamt sehr unruhig. Es gab kaum Etagen, in denen es nicht bis fast in den Morgen hinein hoch her ging. Grund war wohl, dass viele der anwesenden Mannschaften die letzte Nacht im Trainingslager waren.
Trotzdem fanden die TaF-Jungs keine Gnade vor den Augen ihres Trainers und mussten am Samstagmorgen noch einmal besonders früh aus den Betten. Der Trainingsplatz war uns schon für 8:30 Uhr zugeteilt worden, und deshalb war Frühstück ab sieben und Busse beladen ab acht Uhr angesagt. Nicht alle Spieler hielten diese Zeiten wirklich ein, bis auf zwei, drei Ausnahmen klappte es aber hervorragend.
Die abschließende Trainingseinheit gehörte jetzt nicht zu den besten in dem Sinne, dass alle Spieler intensiv mitarbeiteten, denn einige hatten wohl wohl selbst eine ziemlich kurze Nacht hinter sich. Trotzdem brachten die Übungen noch einmal einige positive Effekte, und den abschließenden Torschuss-Wettbewerb gewann Torwart Fabio Di Salvo locker gegen seine Feldspielerkollegen.
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| Schnelles 'Tänzeln' durch die Ringe | Und danach ein Volleyschuss aus vollem Lauf |
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| Fabio lenkt Jakobs Gewaltschuss an die Latte |
Ratespiel: Geht Markus' Schuss rein oder nicht? (Lösung bitte an torwette@taf-glonntal.de) |
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| Liegestützen für die Verlierer :) | |
Ganz zum Abschluss gab's dann natürlich noch das obligatorische Gruppenfoto und die gesamte Truppe machte sich kurz vor 11 Uhr auf den Heimweg. Die Rückfahrt verlief alles in allem gut, nur einer der Busse hatte Pech und fand sich unterwegs in einem längeren Stau wieder. Letztendlich kamen aber alle gesund und wohlbehalten nach Hause – sicherlich das wichtigste nach zwei so langen Fahrten und einer Woche Aufenthalt im Trainingslager.
Abschließend sei dem Verein für seine Unterstützung und insbesondere auch Organisationschef Franco Di Salvo für die über acht Monate gehende Vorbereitung und die hervorragende Organsiation vor Ort gedankt. Coach Harry Halter kann man für seine Arbeit über die gesamte Woche nur bewundern, wie er es verstand, seine Spieler über sieben Tage hinweg immer wieder zu motivieren, sich trotz "müder Knochen" auf den Trainingsplatz zu begeben und "ganz nebenbei" auch noch zwei Siege in den Testspielen gegen Kareth-Lappersdorf und Verona einzufahren. Die Vorbereitung auf die Rückrunde hätte wirklich nicht besser sein können, jetzt liegt es vor allem an den Spielern selbst, das Beste daraus zu machen und damit den Beteiligten und dem Verein "Dankeschön!" zu sagen. Auf geht's in eine hoffentlich erfolgreiche Rückrunde!
Weiterführender Link:
» Dia-Show mit diesen und noch viel mehr Bildern; täglich erweitertDruckversion

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